Stromverbrauch eines Dörrautomaten

Dörrautomaten gibt es in den verschiedensten Preisklassen und Kategorien. Auch die Leistung ist bei den einzelnen Modellen sehr unterschiedlich. Beispielsweise gibt des Dörrautomaten, welche bereits mit einer Leistung von 300 Watt auskommen. Produkte der mittleren Kategorie weisen in der Regel eine Wattzahl um die 500 Watt auf. Wer besonders viel Leistung von einem solchen Gerät erwartet, der sollte auf einen Dörrautomaten mit 1.000 Watt zurückgreifen.
Diese Modelle stehen auch zugleich an der Spitze und stellen die obere Leistungsgrenze dar. Grundlegend kann man sagen, je mehr Watt ein solches Gerät verfügt, desto leistungsstärker ist es. Es wird die effektive Leistung während der unterschiedlichen Heizphasen wiedergegeben.

Geräte, welche über eine niedrige Wattzahl verfügen, benötigen deutlich länger um hochzuheizen. Des Weiteren gilt zu beachten, dass leistungsschwächere Modelle nicht mit jedem Dörrgut zurechtkommen. Dies kann daran liegen, da der Wassergehalt im Dörrgut zu hoch ausfallen kann.

Der Energieverbrauch

Immer wieder hört man, dass der Dörrautomat ein wahrer Stromfresser ist. Diese Aussage ist aber auf keinesfalls richtig. Der Dörrautomat muss die Stromrechnung nicht durch die Decke schnellen lassen, wenn man bereits zu Beginn das richtige Gerät wählt. Die Käufer lassen sich oftmals von den Angaben täuschen.

Diese mögen zunächst hoch erscheinen, schlagen aber im Endeffekt nicht allzu sehr zu Buche. Es gibt viele Geräte von namenhaften Markenherstellern, welche durchaus mit einer sehr guten Energieeffizienz punkten können. Somit hält sich der Stromverbrauch in Grenzen.

Die Kosten sind überschaubar

Um nachvollziehen zu können, welchen Verbrauch ein Dörrautomat tatsächlich aufweißt, müssen mehrere Aspekte berücksichtigt werden. Durchschnittlich verbraucht ein Dörrautomat keine 300 Watt pro Stunde. Dabei wird davon ausgegangen, dass der Dörrautomat komplett in allen Etagen belegt und ausgelastet ist. Legt man dun eine durchschnittliche Dörrdauer von 18 Stunden zugrunde, so würde sich der Verbrauch auf 5,4 Kilowattstunden belaufen. Auch dass ist nicht allzu viel.

Nimmt man an dieser Stelle an, dass der Preis für eine Kilowattstunde 0,30 Euro beträgt, so würde der gesamte Dörrvorgang lediglich 1,62 Euro kosten. Für diesen Preis hat man das Gerät 18 Stunden lang und vollkommen ausgelastet genutzt. Bedenkt man dahin gehend im Vergleich die Kosten für die Lebensmittel, so nimmt der Dörrvorgang mit einem solchen Dörrautomaten doch eher einen geringen Kostenpunkt ein.

Ebenso bietet sich ein weiterer Vorteil. Der Dörrautomat strahlt enorm viel Wärme aus. Somit kann diese Energie direkt doppelt genutzt werden. Nutzt man effektiv die Konservierungsmethode des Dörrens mit einem Dörrautomaten, so kann man die Wohnung direkt mit beheizen. Dies führt selbstverständlich zu einer Entlastung der Heizung und somit wieder zu einer Kosteneinsparung.

Dörrautomat oder Backofen?

Im Vergleich zum Backofen ist der Dörrautomat definitiv die bessere Alternative. Zum Einen gestaltet sich das Dörren wesentlich effektiver in einem dafür vorgesehenen Automaten als im Backofen. Der Dörrautomat kann die Temperatur genaustens halten. Bei einem Backofen ist dies nicht der Fall. Hier liegt häufig eine Schwankung in der Temperatur vor. Um dies zu verhindern, sollte man bei einem Backofen die Tür ein wenig offen lassen. So heizt dieser schneller.

Der große Nachteil besteht allerdings darin, dass sehr viel Wärme an die Außenluft abgegeben wird und der Backofen immer mehr zuheizen muss. Dies hat zur Folge, dass der Stromverbrauch wesentlich höher ausfällt und das Ergebnis des Dörrens erheblich schlechter ausfällt. Ein Backofen stellt demnach keine Alternative zum Dörrautomaten dar und schlägt auch mit einem deutlich höheren Stromverbrauch zu Buche.

Das Verhältnis zwischen Leistung und Verbrauch

Natürlich muss bei einem Dörrautomaten sowohl auf die Leistung als auch auf den Verbrauch geachtet werden. Man sollte dennoch nicht einfach das Gerät wählen, welches die geringste Leistung besitzt und annehmen, dass dieses auch einen sehr geringen Verbrauch hat. Die Angaben des Herstellers ergeben oftmals nicht den tatsächlichen Stromverbrauch.

Welche Leistung man tatsächlich benötigt, hängt von der Raumluft und der Menge des Dörrgutes und dessen Beschaffenheit ab. Somit können auch leistungsschwache Geräte einen höheren Verbrauch aufweisen. Somit gilt es genau zu vergleichen, welche Geräte zu den eigenen Vorstellungen passen.

Das Fazit

Die Betriebskosten eines Dörrautomaten halten sich sehr in Grenzen. Oftmals kann man im Vergleich zu Fertigprodukten sogar Geld sparen, wenn man die Lebensmittel selbst dörrt. Nutzt man ein derartiges Gerät häufiger, so kann sich die Anschaffung durchaus lohnen.

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