Vor- und Nachteile des Trocknens und Dörrens

Sie sind intensiv im Geschmack, handlich, schnell zuzubereiten und dienen als schneller Snack zwischendurch: getrocknete Lebensmittel.

Während Berggänger das handliche Format schätzen, wissen Schüler und Berufstätige um den intensiven Geschmack, der auch leicht in die Brotzeitbox zu packen ist und schnell einen Energieschub liefert.

Dörretagen Dörrgerät Rommelsberger

Die Vorteile liegen klar auf der Hand, aber welche Vor-, oder Nachteile haben getrocknete Lebensmittel denn nun wirklich?

Vorteile des Trocknens von Obst, Gemüse, Pilzen und Co:

Dörrobst

Vorteile von getrockneten Lebensmitteln: Sie sind Energielieferanten, schimmeln kaum, sind ideale Snacks für Schule oder Beruf und regen die Darmtätigkeit an.

  • Bei einem Überschuss (Stichwort: Ernteüberschuss) können Lebensmittel über einen längeren Zeitraum haltbar gemacht werden. Auch zu einem späteren Zeitpunkt sind sie somit verfügbar und schnell zuzubereiten.
  • Da sich durch den Trocknungsprozess das Gewicht und Volumen des Trocknungsguts reduziert, sind getrocknete Lebensmittel anschließend leicht und platzsparend lagerbar.
  • Getrocknete Lebensmittel sind bereits für den Trocknungsprozess ideal vorbereitet worden. Ein späteres Schälen, Entkernen und Reinigen entfällt bei einer anschließenden Zubereitung.
  • Es wird keine weitere Energie zur Lagerung benötigt. Während die Kühlung im Kühl- oder Gefrierschrank Strom benötigt, ist bei der Lagerung von Dörrgut keinerlei Energie notwendig. Sie werden lediglich trocken, dunkel und kühl in geeigneten Gefäßen aufbewahrt.
  • Zahlreiche Inhaltsstoffe bleiben trotz des Dörrens erhalten (v.a. Kalium, Phosphor, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe).
  • Getrocknetes Lebensmittel sind ein schneller Energielieferant. Äpfel, Bananen, Aprikosen, Birnen und andere getrocknete Früchte können somit schnell Energie spenden und als schmackhafter Snack in der Schule oder am Arbeitsplatz dienen.
  • Sie sind ideal für Berg- und Wandertouren: Aufgrund des geringen Gewichts und der schnell verfügbaren Energie eignen sie sich optimal für Rucksacktouren.
  • Trockenfrüchte schmecken intensiv und süß. Daher sind sie ein geeigneter Ersatz für Süßigkeiten (v.a. wegen der Inhaltsstoffe)
  • Schadstoffe (Pestizide etc.) können ausgeschlossen werden, wenn das Dörrgut aus dem eigenen Anbau stammt.
  • Schwefeldioxid und Konservierungsstoffe (dienen bei industrieller Verarbeitung für eine schöne Farbe und lange Haltbarkeit), häufig als Zusatz bei Dörrobst im Handel verwendet, kann ausgeschlossen werden.
  • Nachhaltigkeit: stammt das Trockengut aus dem eigenen Anbau, sind keine langen Anbau-, Transport- und Lagerwege notwendig.
  • Darmttätigkeit anregen: Da die Trockenfrüchte viele Ballaststoffe enthalten, regen sie den Darm an.

Nachteile des Dörrens und Trocknens:

Orangen, Orangenscheiben dörren und trocknen

Vitamin C ist hitzempfindlich: Bei höheren Temperaturen geht das Vitamin schnell verloren!

  • Bei höheren Temperaturen geht der Vitamin B und C Gehalt zum Teil verloren. Daher ist es empfehlenswert, bei geringen Temperaturen Lebensmittel zu trocknen, um die Vitamine weitgehend zu erhalten.
  • Früchte, Gemüse, Pilze und Co müssen vor dem Trocknen gesäubert, evtl. geschält und entkernt werden. Dies kann einige Zeit in Anspruch nehmen.
  • Trocknungszeit: Je nach Trocknungsgut, muss eine gewisse Zeit einkalkuliert werden (Erdbeeren können rund 14 Stunden, Äpfel rund 10 Stunden im Dörrautomat benötigen). Diese ist nicht fix anzugeben, denn die Trocknungszeit hängt vom Dörrgut ( Scheibendicke, Temperatur des Dörrapparates, Lüftung etc.) ab
  • Wer Dörrobst im Übermaß ist, kann unter Blähungen leiden.
  • Wegen des hohen Kalium-Gehalts, sind Trockenfrüchte für Dialyse-Patienten ungeeignet. Auch wer unter Fruktoseintoleranz oder Fruktosemalsabsorption leidet, verzichtet besser auf Trockenfrüchten aufgrund des hohen Fruchtzuckergehalts.

Zusammend gefasst: Es gibt eine Handvoll Nachteile des Dörrens, wobei die Vorteile ganz offensichtlich auf der Hand liegen und deutlich überwiegen. Nicht ohne Grund gehört das Trocknen zur ältesten Konservierungsform von Lebensmitteln.

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